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'SZ': Weltwirtschaft boomt wie zuletzt vor 25 Jahren - IWF-Bericht

Die Weltwirtschaft wird einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr trotz des hohen Ölpreises so stark wachsen wie seit 25 Jahren nicht mehr. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechne in seinem noch unveröffentlichten "Wirtschaftsausblick" mit einem Plus von 4,9 %, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf IWF-Kreise. Bereits im Frühjahr hatte der IWF seine Prognose für das globale Wachstum von 4,0 auf 4,6 % angehoben. Der hohe Ölpreis berge aber Risiken für die Zukunft.

dpa-afx WASHINGTON. Die Weltwirtschaft wird einem Zeitungsbericht zufolge in diesem Jahr trotz des hohen Ölpreises so stark wachsen wie seit 25 Jahren nicht mehr. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechne in seinem noch unveröffentlichten "Wirtschaftsausblick" mit einem Plus von 4,9 %, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf IWF-Kreise. Bereits im Frühjahr hatte der IWF seine Prognose für das globale Wachstum von 4,0 auf 4,6 % angehoben. Der hohe Ölpreis berge aber Risiken für die Zukunft.

Vor allem für Japan, China und die USA sagt der IWF dem Bericht zufolge einen kräftigen Konjunkturschub voraus. Demnach werden die Vereinigten Staaten in diesem Jahr um 4,4 % und im nächsten Jahr um 3,8 % wachsen. Der japanischen Wirtschaft prophezeit werde nach mehr als zehn Jahren der Stagnation im laufenden Jahr ein sattes Wachstum von 4,5 % und im kommenden Jahr von immerhin noch 2,4 %. China soll dieses Jahr gar mit 9,0 % und nächstes Jahr dann mit 7,5 % wachsen.

Leicht nach oben korrigiert haben die IWF-Ökonomen der Zeitung zufolge das diesjährige Wachstum für die Eurozone - und zwar von 1,7 % auf 2,0 %. Im nächsten Jahr bleibt es in Euroland bei dem bereits im Frühjahr vorausgesagten Wert von 2,3 %. Auch für Deutschland ist der IWF den Angaben nach im laufenden Jahr etwas optimistischer als noch im Frühjahr: Er rechne mit einem Plus von 1,8 %; das sind 0,2 %punkte mehr. Für 2004 bleibt es bei 1,9 %. Die Agenda 2010 weise in die richtige Richtung. Es seien aber zusätzliche Anstrengungen nötig, um das Haushaltsdefizit im nächsten Jahr unter die Grenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken, hieß es.

Der IWF veröffentlicht seinen "Wirtschaftsausblick" (World Economic Outlook) zweimal im Jahr. Der neue Bericht soll Ende September in Washington vorgestellt werden.

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