Szenarien werden besprochen
Constantin prüft Abwehr gegen Highlight-Übernahme

Das Management des Münchener Filmproduzenten Constantin Film AG prüft Abwehrmaßnahmen gegen die geplante Übernahme durch die Schweizer Highlight Communications.

Reuters MÜNCHEN. Aufsichtsrat und Vorstand hätten am Donnerstag die Ankündigungen Highlights kontrovers diskutiert, teilte Constantin am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. "Dabei wurden auch vom Vorstand vorgetragene alternative Szenarien und mögliche Abwehrmaßnahmen im Sinn der Constantin-Aktionäre besprochen." Eine Beschlussfassung sei für kommenden Dienstag geplant, bis dahin würden zwischen den Beteiligten weitere Gespräche geführt.

Highlight hatte am Mittwochabend mitgeteilt, für rund 7,5 Millionen Euro von EM.TV einen Anteil von 16,4 Prozent an Constantin zu übernehmen. Damit steigt die Beteiligung der Schweizer auf 41,4 Prozent. Nach deutschem Recht muss Highlight nun den außen stehenden Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten, das mindestens so hoch ist, wie der bei der Aufstockung bezahlte Kaufpreis - in diesem Fall 3,60 Euro je Aktie. "Wir sehen im Moment keinen Grund für ein höheres Angebot", hatte Highlight-Finanzchef Marco Syfrig erklärt. Highlight gehe davon aus, dass man die Mehrheit an Constantin übernehmen werde.

Die Constantin-Aktie, die am Vortag zeitweise um fast 17 Prozent zugelegt hatte, notierte am Donnerstagnachmittag mit 3,73 Euro noch um 2,5 Prozent im Plus. Die Papiere von Highlight gaben 5,5 Prozent auf 2,39 Prozent ab.

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