T-Aktie unter Druck
Dax etwas fester

Etwas fester zeigt sich der Dax am Dienstagnachmittag. Auf die ersten Aussagen von Alan Greenspan hatte der Markt mit einem Intraday-High beim Dax reagiert. Danach schmolz ein Teil der Gewinne wieder ab. Der Index notiert bis gegen 17.20 Uhr um 0,5 % bzw. 33 Punkte auf 6 598 Stellen verbessert.

vwd FRANKFURT. Die gesamtwirtschaftliche Situation in den USA stelle sich anscheinend doch nicht so negativ dar, wie ursprünglich befürchtet, äußert sich ein Marktbeobachter. Gleichzeitig seien weitere Zinssenkungen bei einer unerwarteten Verschlechterung des Wirtschaftsklimas in Aussicht gestellt worden. Wichtig sei, dass auch die Inflation momentan in den USA keine Rolle spiele.

Gewinner des Tages sind Daimler-Chrysler , die mit der Hoffnung auf eine Rückkehr von Chrysler in die Gewinnzone im ersten Quartal 2002 um 3,9 % auf 54,89 Euro steigen. Schlechte Nachrichten seien alle im Kurs enthalten. Dazu komme, dass Analysten positiv für den Wert gestimmt seien. Eon gewinnen knapp zwei Prozent auf 58,18 Euro, nachdem erste Angaben zur Gewinnentwicklung im vergangenen Jahr den Markt positiv überrascht haben. Vom verbesserten Sentiment profitieren RWE , die nachrichtenlos um 3,6 % auf 43,42 Euro anziehen. Und Linde profitieren mit einem Plus von 0,7 % auf 55,35 Euro vor allem von einem starken Anstieg des Auftragsbestands. Daneben zeigen sich SAP-Vorzüge und Thyssen-Krupp in fester Verfassung.

Der "miserable" Start der Orange-Aktie an der Pariser Börse hat nach Händleransicht die T-Aktie unter Druck gebracht. "Damit verfinstern sich die Chancen für den geplanten Börsengang von T-Mobil", so ein Marktteilnehmer. Und diese Einnahmen sollten dazu dienen, die hohen Schulden der Deutschen Telekom zu verringern. Weiterer Druck komme aus der Rating-Ecke, heißt es. Moody's erwäge eine Herabstufung. Damit würden die Belastungen noch steigen, da die Telekom höhere Zinsen für ihre Anleihen zahlen müsse. Die T-Aktie fällt um vier Prozent auf 30,78 Euro.

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