T-Mobile belibt aber Favorit
Klöden deckt erst nach Olympia die Karten auf

Andreas Klöden lässt seinen bisherigen Arbeitgeber T-Mobile im Pokerspiel um einen neuen Vertrag noch etwas zappeln. Erst nach den Olympischen Spielen wird der Tour-Zweite seine Karten auf den Tisch legen und seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag setzen.

HB BERLIN. "Andreas hat vier konkrete Angebote, darunter das seines bisherigen Teams T-Mobile. Er wird sich nach Athen entscheiden", erklärte am Freitag Klöden-Manager Tony Rominger (Schweiz). Nach wie vor gilt Klödens bisheriger Arbeitgeber als Favorit. "Wir sind in Gesprächen. T-Mobile muss die geforderte Summe absegnen - das war bisher immer so", sagte Team-Manager Walter Godefroot.

Nach seinem überraschenden zweiten Platz bei der Tour de France könnte der deutsche Meister und Bronzemedaillen-Gewinner von Sydney seinen Wert verdoppelt haben. Bisher verdiente der 29-Jährige, der in unmittelbarer Nachbarschaft Jan Ullrichs in der Schweiz wohnt, geschätzte 500 000 ? pro Saison.

Für die Zeit nach Athen ist auch ein zweites Gespräch zwischen Godefroot und Ullrich anberaumt. Der T-Mobile-Manager hatte seinen Starfahrer nach dem enttäuschenden vierten Tour-Rang in französischen Zeitungen kritisiert. Besonders über die Form und den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Kritik unmittelbar vor dem letzten Tour- Zeitfahren hatte sich Ullrich beschwert.

Im Rahmen des Hamburger Weltcup-Rennens hatte es am vergangenen Samstag eine erste kurze Unterredung zwischen Godefroot und Ullrich gegeben. "Jan hat seine Argumente vorgetragen und ich habe mir Notizen gemacht. Wir reden nach Athen weiter", sagte Godefroot, der den Weggang der beiden T-Mobile-Profis Cadel Evans (Australien) und Mario Aerts (Belgien) zum Saisonende bestätigte.

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