T-Mobile-Chef Obermann zum UMTS-Start: „Jetzt kommt alles auf die Endgeräte an“

T-Mobile-Chef Obermann zum UMTS-Start
„Jetzt kommt alles auf die Endgeräte an“

Auf einem Pressekolloquium der Deutschen Telekom äußerte sich T-Mobile-Chef René Obermann zum längst erwarteten umfassenden Start der neuen Mobilfunkgeneration UMTS in Deutschland.

HB BERLIN. Zum umfassenden Start der neuen Mobilfunkgeneration UMTS in Deutschland fehlen nach Angaben von T-Mobile-Chef René Obermann nur noch genügend geeignete Handys. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Das Netz funktioniert. Und auch die technische Übergabe (eines Telefonats) von der zweiten auf die dritte Generation klappt, ohne dass ein Gespräch unterbrochen wird", sagte der Manager in Berlin. Auch die Chip-Karten in den Handys (SIM-Karten) und das Abrechnungsverfahren von T-Mobile seien auf das UMTS-Zeitalter vorbereitet.

Das UMTS-Netz von T-Mobile sei derzeit in rund 200 Stadtgebieten in Deutschland verfügbar und werde schnell weiter ausgebaut. "Es kommt jetzt alles auf die Endgeräte an." Für den Erfolg des neuen Netzwerks sei aber ein weiteres Warten von wenigen Monaten nicht so relevant: "Wenn wir loslegen, werden wir erfolgreich sein."

Zwischen UMTS und drahtlosen Computernetzwerken (Wireless LAN) sieht Obermann im Gegensatz zu manchen Marktbeobachtern keine Konkurrenzsituation. Das mobile Multimedianetz von T-Mobile sehe ein nahtloses Nebeneinander der unterschiedlichen Netzzugänge vor. "Der Kunde soll sich keine Gedanken darum machen müssen, ob er über GPRS, UMTS oder Wireless LAN die Verbindung herstellen soll."

T-Mobile hatte im August 2001 rund 8,5 Mrd. ? (16,58 Mrd DM) für eine UMTS-Lizenz in Deutschland ausgegeben, während ein öffentlicher Zugang zum Wireless LAN ("Hotspot") ohne eine gesonderte Lizenz von jedermann betrieben werden kann. Die Telekom hatte am Mittwoch angekündigt, die Zahl der Hotspots in den kommenden Monaten von derzeit rund hundert auf über zehntausend auszubauen.

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