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T-Online baut 300 Hotline-Stellen ab und schafft 100 im IT-Bereich

Die Streichung der befristeten Hotline-Stellen wird damit begründet, dass sich mehr Kunden als erwartet direkt über die Homepage Rat holten

ddp-vwd. DARMSTADT. Der größte europäische Internetdienstleister T-Online, Darmstadt, hat den Abbau von Arbeitsplätzen bestätigt. Wie am Montag aus Unternehmenskreisen zu erfahren war, sollen 300 befristete Stellen im Hotline-Dienst bis 2002 wegfallen.

Zuvor hatte die Hamburger Wirtschaftszeitung «Financial Times Deutschland» berichtet, T-Online wolle ein Zehntel seiner Arbeitsplätze abbauen. Die Einsparungen bei den Personalkosten beliefen sich den Unternehmenskreisen zufolge auf etwa zehn Millionen Euro (19,6 Millionen Mark). Insgesamt arbeiten in der Hotline 800 bis 900 Mitarbeiter. Die festen Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Allerdings seien auch 100 Neueinstellungen im IT-Bereich für dieses Jahr geplant, heiß es weiter. Insgesamt beschäftigt der Internet-Provider 1.950 Mitarbeiter. Die Streichung der befristeten Hotline-Stellen wird damit begründet, dass sich mehr Kunden als erwartet direkt über die Homepage Rat holten, so dass Hotline-Mitarbeiter unausgelastet sein. Künftig sollen ausführliche Beratungen über die Hotline etwas kosten, während andere Auskünfte kostenlos blieben.

T-Online-Vorstandsvorsitzender Thomas Holtrop wird voraussichtlich auf einer Konferenz am Dienstag in Berlin ausführlicher auf die Planungen eingehen.

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