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T-Online, TUI und C&N ziehen offenbar EU-Antrag für Reiseportal zurück

dpa-afx HAMBURG. T-Online, die Preussag-Tochter TUI und C&N haben nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) ihren Antrag für ein gemeinsames Internet-Reiseportal zurückgezogen. Das berichtet die in Hamburg erscheinende Tageszeitung in ihrer Mittwochausgabe unter Berufung auf Branchenkreise. Weder die beteiligten Unternehmen noch die EU-Kommission hätten sich dazu äußern wollen.

Dem Vernehmen nach wollen die drei Konzerne das Projekt jedoch nicht aufgeben, schreibt das Blatt. Im Laufe des heutigen Mittwoch wollen sie nach Informationen der FTD mitteilen, wie sie den gemeinsamen Plan fortführen.

Der führende europäische Internetanbieter T-Online plant seit mehr als einem halben Jahr gemeinsam mit den beiden größten europäischen Reisekonzernen eine Onlineplattform für den Verkauf von Reiseprodukten. Die EU-Kommission habe erst kürzlich angekündigt, das Portal mit dem Arbeitstitel T-Travel genauer zu prüfen, schreibt die FTD. Die Behörde habe Bedenken wegen der Marktmacht der Partner.

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