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T-Online übertrifft Analystenerwartungen deutlich

Der größte europäische Internet-Anbieter T-Online hat entgegen den Erwartungen der Analysten im ersten Quartal 2003 sein Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) zum zehnten Mal in Folge gesteigert.

Reuters DARMSTADT. Während die Analysten auf Grund eines abgeschwächten Wachstums bei der Zahl der Internet-Kunden sowie beim margenstarken Geschäft mit Werbung und elektronischem Handel einen Ebitda-Rückgang erwartet hatten, profitierte T-Online von geringerem Materialaufwand und weiterem Wachstum im Geschäft mit breitbandigen Internet-Zugängen und-Inhalten.

T-Online teilte am Dienstag in Darmstadt mit, das Ebitda habe im ersten Vierteljahr 76 Millionen Euro betragen nach 53 Mill. ? im Vorquartal und minus 14,52 Mill. ? im Vorjahresquartal. 14 Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Rückgang des Ebitda auf 46,59 Mill. ? gerechnet. Seit dem Jahresbeginn 2001 hält damit der Trend an, dass T-Online von Quartal zu Quartal höhere operative Gewinne ausweist. Hintergrund dieser mit der Amtsübernahme von Vorstandschef Thomas Holtrop zusammenfallenden Erfolgsserie sind Kostensenkungen, Synergieeffekte und der Verzicht auf ergebnisbelastende Nutzertarife.

Konzernumsatz unter Analystenerwartungen

Der Konzernumsatz belief sich im ersten Vierteljahr bei einem Zuwachs von rund 230 000 auf 12,47 Mill. Kunden auf 445 Mill. ? und blieb damit unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Durchschnitt mit Erlösen von 460,91 Mill. ? vorhergesagt, knapp über dem im traditionell starken vierten Vierteljahr des Vorjahres erzielten Umsatzes von 459,30 Mill. ?. Im vierten Quartal 2002 hatte sich vor allem ein starker Kundenzuwachs positiv auf die Zugangs- und Nutzungsentgelte ausgewirkt, die rund vier Fünftel des Gesamtumsatzes ausmachen. Im ersten Quartal spürte T-Online nun deutliche Einbußen beim Geschäft mit Online-Werbung und elektronischem Handel. Der damit erzielte Umsatz sank auf 78 Millionen Euro, nach 101 Mill. ? im vierten Quartal 2002.

T-Online ist als mehrheitlich von der Deutschen Telekom kontrolliertes Unternehmen mit deutlichem Abstand der größte Internet-Anbieter in Europa. Das Unternehmen veröffentlichte seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2003 erstmals nach den IAS-Vorschriften.

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