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T-Systems bekräftigt Umsatzerwartungen

Die Systemhaus-Sparte der Deutschen Telekom, T-Systems, hat ihre Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2001 bekräftigt. Der Vorsitzende der Geschäftsführung Christian Hufnagl sagte am Montag in München, man werde wie geplant ein Umsatzplus von 15 % verzeichnen. Im vergangenen Jahr hatte T-Systems den Angaben zufolge 11 Mrd. ? umgesetzt.

rtr MüNCHEN. Die weltweite Nachfrageschwäche in der Informationstechnologie trifft das Unternehmen nach Hufnagls Angaben nur teilweise. Die jüngsten Personalprobleme sieht der T-Systems-Chef mittlerweile auf gutem Weg.

Hufnagl sagte, das um rund 20 % gesunkene Geschäft mit SAP-Anwendungen werde durch eine erhöhte Nachfrage nach Audio- und Videokonferenzen sowie durch das Daten-Management-Geschäft mehr als ausgeglichen. T-Systems verzeiche zudem einen deutlichen Anstieg bei sicherheitstechnischen Anwendungen. Daher befinde man sich beim Umsatz im Plan. "Wir verzeichnen zwar weniger Projekte, haben aber keinen Margenabschwung", sagte der Manager.

Einen Personalabbau müsse T-Systems trotz der gesunkenen Projektnachfrage nicht vornehmen. Dank einer bislang verzeichneten Unterdeckung beim Personal brauche man nun lediglich "weniger stark auffüllen", sagte Hufnagl. Bei der Mitarbeiter-Fluktaution verzeichne T-Systems "einen fantastischen Schnitt" im Vergleich mit der Branche. Während eine Fluktuation von 14 bis 15 % der Mitarbeiter branchenüblich sei, habe T-Systems eine Quote von unter acht Prozent. Nach der Mehrheitsübernahme der als Gemeinschaftsunternehmen mit DaimlerChrysler geführten T-Systems durch die Telekom hatte das Unternehmen einen deutlichen Abfluss an Mitarbeitern verzeichnet.

Beim Auslandsgeschäft sieht der T-Systems-Chef weiterhin Nachholbedarf. Zwar verzeichne sein Unternehmen seit Jahresbeginn eine "leichte Steigerung" des im Ausland erzielten Umsatzes, der den Angaben zufolge Ende 2000 bei rund 15 % der Gesamterlöse gelegen hatte. Man habe mehrere Aufträge international tätiger Konzerne wie Agfa, IBM oder Hewlett-Packard erhalten. "Wir könnten im Ausland noch mehr auf die Beine bringen und müssen dies auch", räumte Hufnagl ein.

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