Tabelle interessiert den Coach nicht
Hertha-Trainer Götz bleibt optimistisch

Wenn heute Abend das Nachholspiel zwischen Hannover 96 und Arminia Bielefeld abgepfiffen wird, steht Hertha BSC auf einem Abstiegsplatz. Mindestens eine der punktgleichen Mannschaften wird die Berliner in der Tabelle überholen.

klapp BERLIN. Das ist nach sechs Bundesligaspieltagen ein Fehlstart, der den Klub-Verantwortlichen Anlass zur Sorge geben müsste. Trotz dieser Situation und der 1:2-Niederlage beim Hamburger SV vom Tag zuvor hatte Falko Götz gestern gute Laune. "Ich habe aus unserer Leistung viel Hoffnung geschöpft. Wir haben allen Grund, optimistisch zu sein", sagte Herthas Trainer. Götz will die Stimmung hochhalten. Nachdem der mögliche Sieg in Hamburg vergeben worden war, eilten die Spieler mit versteinerten Gesichtern in die Kabine. Fredi Bobic, der beim Stand von 1:1 die beste Chance der Berliner vergeben hatte, trat nach seiner Auswechslung wütend gegen eine Werbebande. "Es ist doch besser, wenn ich gegen die Bande trete als gegen den Trainer", sagte Bobic gestern. "Ich war ja wegen der vergebenen Chance sauer und nicht wegen der Auswechslung."

Die Spieler halten jegliche Diskussion über die Position des Trainers für "Quatsch", und Falko Götz will "sich auf seine Arbeit konzentrieren". Immerhin hat seine Mannschaft beim HSV ein gutes Spiel gemacht, nicht nur im Vergleich zu der 2:3-Pleite beim DFB-Pokalspiel in Braunschweig. Die Tabelle interessiert Götz deshalb noch nicht. "Wir stehen erst vor dem siebten Spieltag. Da gibt es noch keinen Abstiegskampf."

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