Tägliches Bundesliga-Magazin
Bundesliga soll DSF in Gewinnzone bringen

Die Bundesliga soll das DSF in die Gewinnzone bringen. Trotz der negativen Beispiele von RTL und Sat.1, die mit Fußball-Rechten ein Minusgeschäft machten, setzt der Spartensender auf den "Männersport" Fußball. "Wir lassen uns nicht auf finanzielle Abenteuer ein, aber das Jammertal scheint durchschritten zu sein. 2004 sind wir erstmals profitabel", versprach DSF-Geschäftsführer Rainer Hüther bei der Präsentation der neuen Sonntag-Formate "Bundesliga Mittendrin" (16.30 Uhr) und "Bundesliga - Der Sonntag" (19 Uhr).

dpa HAMBURG. Die neuen DSF-Verantwortlichen verbreiteten über den Dächern von Hamburg im 6. Stock bei Mitgesellschafter Karstadt großen Optimismus. Rund elf Mill. ? kostete der Erwerb der beiden Sonntag-Spiele. Mehr als zwei Mill. ? kommen allein durch den Hauptsponsor Deutsche Telekom wieder herein. Das Bonner Unternehmen präsentiert auch die ARD-Sportschau mit dem Bundesliga-Fußball am Samstag. "Wir spielen ganz oben mit", meinte Hüthers Geschäftsführer-Kollege Thomas Deissenberger mit Blick auf den renommierten strategischen Partner.

"Für mich geht mit der Bundesliga-Moderation ein Jugendtraum in Erfüllung", sagte Klaus Gronewald. Der 32-Jährige präsentiert im Wechsel mit Basketball-Fachmann Frank Buschmann (39) die Bundesliga am Sonntag. Fußball-Chef Thomas Herrmann, Markus Höhner und Uwe Morawe kommentieren die Spiele. Zudem sendet das DSF wochentags von 18.30 bis 19.45 Uhr ein tägliches Bundesliga-Magazin. Die ARD verwarf ähnliche Pläne aus finanziellen Gründen. "Der Fußball ist jeden Tag bei uns zu Hause", meinte DSF-Chef-Moderator Rudi Brückner mit einem Seitenhieb auf die öffentlich-rechtliche Konkurrenz.

Das bewährte Experten-Team mit Chef-Analytiker Udo Lattek und Chef-Kritiker Paul Breitner wird zukünftig durch Hans Meyer ergänzt. Der ehemalige Gladbacher Bundesliga-Trainer, für seine eigenwillige Meinung bekannt, bildete im karierten Hemd nicht nur optisch einen Gegenpol zu den DSF-Männern in Anzügen. "Nach 32 Jahren als Trainer verstehe ich etwas vom Fußball. Sie dürfen nicht erwarten, dass ich meine ehemaligen Kollegen scharf angehen werde", sagte Meyer.

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