Täter noch unbekannt
Gedenkstätte für ermordeten Mosambikaner geschändet

Reuters DESSAU. Unbekannte Täter haben die Gedenkstätte für den im Juni ermordeten Mosambikaner Alberto Adriano in Dessau geschändet. Nach Angaben der Polizeidirektion Dessau ist die Gedenkstätte um eine Stelle im Stadtpark der Stadt verwüstet worden. Die Täter hätten ein großformatiges Bild Adrianos ebenso zerstört wie Blumengebinde und Kerzen.

Drei rechtsextremistische Skinheads aus Wolfen und dem brandenburgischen Bad Liebenwerda im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, die noch am Tatort festgenommen worden waren, waren im August vom Oberlandesgericht Sachsen-Anhalt des Mordes an Adriano für schuldig befunden worden. Das Gericht hatte die beiden Jugendlichen zu jeweils neun Jahren Jugendstrafe und den Erwachsenen zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

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