Täter offenbar aus dem Umfeld der El Kaida
Stern: Spur von Djerba führt nach Deutschland

Deutsche Sicherheitsbehörden hätten ein Telefonat abgehört, das kurz vor der Explosion vom Tatort auf Djerba nach Deutschland geführt worden sei, berichtet das Blatt am Dienstag vorab aus seiner neuen Ausgabe.

dpa HAMBURG. Der Fahrer oder Beifahrer des Gaslasters habe offenbar eine Kontaktperson in der Bundesrepublik angerufen. Nach Angaben des Magazins rechnen die Behörden diesen Mann, nach dem jetzt mit Hochdruck gefahndet werde, dem Umfeld der Terrororganisation El Kaida zu.

Die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe, die die Ermittlungen zu der Explosion vor der Synagoge auf Djerba übernommen hatte, war am Dienstag zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Sowohl Bundesregierung als auch Bundesanwaltschaft hatte am Montag bekräftigt, dass sie trotz fehlender eindeutiger Beweise von einem Anschlag ausgehen. Bei der Explosion waren 15 Menschen gestorben, darunter zehn deutsche Urlauber.

Nach "Stern"-Informationen sagte ein tunesischer Fotograf, der für die Polizei Aufnahmen vom Fahrzeugwrack machte, die Leiche des Fahrers habe gekrümmt und verkohlt über dem Lenkrad gelegen. Ein deutscher Augenzeuge will gesehen haben, wie sich ein Mann in Malermontur kurz vor der Explosion von dem Laster entfernt hatte.

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