Talfahrt auch in Asien fortgesetzt
Kein Land in Sicht für den Euro

Neuer Tiefststand im New Yorker Devisenhandel

afp New York/Tokio, 12. September. Die Euro-Talfahrt hat sich nach neuen Rekordtiefs in Europa in der Nacht in den USA und Dienstag früh auch auf den asiatischen Devisenmärkten fortgesetzt. Der Euro fiel in New York zwischenzeitlich auf ein neues Allzeittief von 0,8567 Dollar, bevor er sich wieder minimal erholte. Ein Dollar war zum Tiefststand 2,2830 Mark wert. Auch in Asien schaffte es die Gemeinschaftswährung für elf EU-Staaten nicht über die Marke von 86 US-Cent. Analysten äußerten sich skeptisch zu möglichen Interventionen der Europäischen Zentralbank (EZB), die am Donnerstag zu ihrer nächsten Zentralbankratssitzung zusammenkommt. "Wenn es da negative Bemerkungen zum Euro gibt, dann gibt es neue Tiefstände", sagte ein Währungsanalyst der Bank of Tokyo-Mitsubishi. Am Dienstag wollte EZB-Chef Wim Duisenberg vor dem Währungsausschuss des Europaparlamentes sprechen.

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