Talsohle ist erreicht
WMF: Gut verzinste Substanz

Die Flucht vieler Anleger in günstig bewertete Nebenwerte brachte ansehnliche Kursgewinne. So rückte etwa Progresswerk Oberkirch zeitweise um bis zu 40 Prozent vor (WirtschaftsWoche 49/2001).

DÜSSELDORF. Doch auch im Nebenwertesegment ist inzwischen Vorsicht angesagt. Einerseits sind die Schnäppchen rar geworden. Andererseits drohen Gewinnmitnahmen institutioneller Investoren, die versuchen werden, ihre Verluste bei den Standardwerten abzufedern. Ungeschoren dürften mangels bisheriger Kursperformance allerdings die WMF-Vorzüge davonkommen.

Der Anbieter von Bestecken und Tischkultur leidet unter der Konsumflaute. 2001 musste das Unternehmen sogar einen Ertragseinbruch um 25 Prozent verkraften. Die Talsohle dürfte aber erreicht sein. Die jüngsten Verkaufserfolge mit neuen Kaffeemaschinen für die Gastronomie wecken Hoffnungen. Bereits knapp 600 McDonald's-Schnellrestaurants brühen ihren Kaffee mit WMF-Maschinen.

Die Aktie bietet Qualitäten, die immer gefragter werden: etwa einen Substanzwert von 20 Euro je Aktie, keine nennenswerten Bankverbindlichkeiten, 62 Prozent Eigenkapitalquote und eine Dividendenrendite von fünf Prozent.

Quelle: WirtschaftsWoche

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