Tankerunglück in Alaska
Exxon Mobil will geringeres Strafmaß

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil Corp hat bei einem Bundesgericht Antrag auf Reduzierung der Schadensersatzleistungen für das schwere Tankerunglück in Alaska im Jahr 1989 gestellt.

Reuters IRVING. Exxon Mobil verwies dabei am Mittwoch in Irving (Texas) auf bereits geleistete hohe Wiedergutmachungszahlungen.

Exxon Mobil war wegen des Unglücks der "Exxon Valdez" und der damit verbundenen massiven Umweltverschmutzung von einem Gericht zu Schadensersatzleistungen über fünf Milliarden Dollar (rund 5,3 Milliarden Euro) verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hatte im vergangenen Jahr das Strafmaß als überhöht bezeichnet und den Fall an das Bezirksgericht in Anchorage mit dem Auftrag zurückverwiesen, die Summe zu reduzieren.

In dem neuen Antrag erklärte Exxon Mobil, das Unternehmen bedauere den Vorfall zutiefst. Es habe aber die Verantwortung für die Folgen der Ölverschmutzung übernommen. So seien an über 11 000 Bürger und Geschäftsleute in Alaska direkte Zahlungen von 300 Millionen Dollar geleistet worden. Daneben seien zur Reinigung des Prinz William Sund von 1989 bis 1992 2,2 Milliarden Dollar aufgebracht worden. Schließlich hätten Abkommen mit dem Bundesstaat Alaska und der Bundesregierung eine Milliarde Dollar gekostet, erklärte Exxon Mobil in dem Antrag.

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