Tankstellen-Bündnis mit Shell perfekt
RWE kontrolliert künftig Thyssengas

beu/ews/jsn HAMBURG. Der Energiekonzern RWE legt seine Raffinerien und Tankstellen mit denen des Konkurrenten Shell zusammen. Die Unternehmen bestätigten damit gestern entsprechende Zeitungsberichte. Außerdem gewinnt RWE die Kontrolle über den Gasversorger Thyssengas.

Zunächst werden die Deutsche Shell AG und die RWE-Dea AG ihre Raffinerien und Tankstellen zum 1. Juli in das Gemeinschaftsunternehmen Shell & Dea Oil GmbH, Hamburg, einbringen. Dieses besitzen die Partner zwar zu gleichen Teilen, doch Shell hat die unternehmerische Führung. 2004 soll das Unternehmen dann ganz auf Shell übergehen. Das dürfte der RWE AG netto mehr als eine Mrd. Euro einbringen.

Im Gegenzug übernimmt die am Ausbau des Gasgeschäfts interessierte RWE die Führung der Thyssengas GmbH, Duisburg. Hier hält der Konzern zwar schon 75 %, teilt sich aber die Kontrolle mit Minderheitsaktionär Shell. Die Shell & Dea Oil wird mit 3 196 Tankstellen, einem Marktanteil von 24 % und rund 32 Mrd. DM Nettoumsatz Marktführer in Deutschland. Sie will jährlich 150 Mill. Euro einsparen und deshalb unter anderem 750 der 7 500 Arbeitsplätze streichen.

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