Tankstellen- und Raffinerie-Geschäft gemeinsam mit Shell
Merck Finck & Co belässt RWE auf "Outperformer"

Das Münchner Bankhaus Merck Finck & Co belässt ihre Einstufung der RWE-Aktie auf "Outperformer". Die Ankündigung des Essener Konzerns, das Tankstellen- und Raffinerie-Geschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Shell einzubringen, bewertete Analyst Michael Butscher am Mittwoch positiv.

dpa-afx FRANKFURT. RWE setze damit seine Strategie um, sich teilweise aus dem Ölgeschäft zurückzuziehen. Das Tankstellen- und Raffinerie-Geschäft (Downstream) erbringe nur geringe Margen und sei stark von der Entwicklung des Ölpreises abhängig, sagte Butscher. In einem solchen Mengengeschäft brauche man einen starken Partner, um von der Größe profitieren zu können.

Allerdings sei absehbar, dass RWE sich ganz aus diesem Geschäft zurückzieht, da Shell 2004 die Mehrheit oder auch sämtliche Anteile an der neu zu gründenden Shell & Dea Oil übernehmen kann. Den Geschäftsbereich der Ölgewinnung (Upstream) wird RWE weiter über die Tochter Dea abwickeln. Zwar sei auch hier eine Abhängigkeit vom Ölpreis gegeben, jedoch könne man auch bei niedrigerem Ölpreis profitabel wirtschaften. Daher müsse sich der RWE-Konzern auch nicht vollständig von seiner Tochter Dea trennen, erklärte der Analyst.

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