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Tarifabschluss für Fluglotsen perfekt - Keine Warnstreiks

Wie der Sprecher des Verbandes Deutscher Flugleiter, Hannes Ziegler, am Dienstagabend mitteilte, wurden mit der Deutschen Flugsicherung (DSF) längere Pausen und Arbeitszeitverkürzungen vereinbart.

dpa OFFENBACH. Der Tarifabschluss für die rund 1700 Fluglotsen in Deutschland ist perfekt. Wie der Sprecher des Verbandes Deutscher Flugleiter, Hannes Ziegler, am Dienstag mitteilte, wurden mit der Deutschen Flugsicherung (DSF) längere Pausen und Arbeitszeitverkürzungen vereinbart. Damit werde es keine Warnstreiks geben. Die Gewerkschaft ver.di hatte am vergangenen Donnerstag in Hamburg mit Warnstreiks auf mehreren deutschen Flughäfen gedroht.

Die Flugleiter hatten argumentiert, dass es für einen sicheren Luftverkehr über Deutschland zusätzliche Pausen sowie längere Erholungsphasen am Radarschirm und auf den Kontrolltürmen geben müsse. DFS-Sprecherin Ute Otterbein vor dem Ende der Verhandlungen gesagt, eine verkürzte Arbeitszeit und die längeren Pausen machten die Einstellung von rund 200 neuen Lotsen notwendig. «Wir bräuchten mehr Lotsen, können sie aber nicht aus dem Ärmel schütteln.»

Die Fluglotsen kontrollieren im Durchschnitt mehr als 7000 Flugbewegungen am Tag. Im vergangenen Jahr seien rund 2,6 Millionen kontrollierte Flüge in der Bundesrepublik gezählt worden. Jedes Jahr steige die Zahl der Flüge um fünf bis sechs Prozent. Bis 2010 werde sie sich möglicherweise sogar verdoppeln.

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