Tarifauseinandersetzung
IG Metall setzt Streiks in Baden-Württemberg fort

Die IG Metall hat ihre Streiks in Baden-Württemberg am Dienstagmorgen fortgesetzt.

dpa GIENGEN AN DER BRENZ. Mit der Frühschicht waren Tausende von Metallern aufgerufen, nicht zur Arbeit zu erscheinen. Am zweiten Tag des Arbeitskampfes sollen insgesamt 20 000 Beschäftigte in 22 Betrieben streiken, darunter die Unternehmen Bosch-Siemens Hausgeräte in Giengen an der Brenz (Kreis Heidenheim), Märklin in Göppingen, Alstom Power in Mannheim und der Medizingeräte- Hersteller Aesculap in Tuttlingen. Am ersten Streiktag hatte die Gewerkschaft die großen Autokonzerne Daimler-Chrysler, Audi und Porsche weitgehend lahm gelegt.

Mit ihrer neuen Taktik will die IG Metall einzelne Betriebe tage- oder schichtweise bestreiken, am nächsten Tag kommen dann andere an die Reihe. Damit sollen Fernwirkungen auf Lieferanten und Kunden vermieden werden. Ziel des Streiks ist eine Lohn- und Gehaltserhöhung um 6,5 %. In den Verhandlungen hatte die Gewerkschaft allerdings Entgegenkommen für einen Abschluss um die vier Prozent signalisiert. Die Arbeitgeber boten zuletzt 3,3 % für 13 Monate.

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