Tariffoderungen engen Handlungsspielraum ein
Lufthansa verschiebt wegen Streik Entscheidung über A 380

dpa WASHINGTON. Die Deutsche Lufthansa will nach den Worten von Vorstandschef Jürgen Weber erst nach einem Ende der Tarifauseinandersetzung mit ihren Piloten über die Anschaffung des Superfliegers A380 entscheiden. Weber sagte am Dienstag in Washington, "kein verantwortungsbewusster Vorstand dieser Welt kann Milliardeninvestitionen für die Zukunft bei seinem Aufsichtsrat beantragen, wenn die Wettbewerbsfähigkeit durch Forderungen und Maßnahmen wie etwa durch die (Piloten Cockpit -)Vereinigung in Frage gestellt wird". Die 4 200 Piloten und Copiloten der Fluggesellschaft wollen am Mittwoch ihre Tarifforderungen durch einen Warnstreik untermauern.

Die Superflugzeuge sollen neben der A 340 Asien und Amerika bedienen. Daneben bleibt die Lufthansa weiter im Gespräch mit dem US-Hersteller Boeing. Allerdings dürfte Lufthansa die Großraumflugzeuge aus Seattle eher als Fracht-Maschinen nutzen - wenn überhaupt, hieß es.

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