Tarifkonflikt in Hessen
Warnstreiks gefährden reibungslose Euro-Einführung

Ein Tarifkonflikt im hessischen Geld- und Werttransportgewerbe bedroht die reibungslose Einführung des Euro-Bargelds.

ap FRANKFURT/MAIN. Weil Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag für die Branche nach Angaben der Gewerkschaft Verdi seit Monaten nicht in Gang kommen, will die Gewerkschaft in den kommenden Wochen mit Warnstreiks Druck machen. Den Anfang machten am Freitag die Beschäftigten des Sicherheitsunternehmens Brink's in Frankfurt am Main. Zwischen 6.45 und 9.45 Uhr hätten rund 80 Beschäftigte des Unternehmens die Arbeit niedergelegt, berichtete Verdi-Mitarbeiter Frank Haindl. Dies sei nahezu die gesamte Tagesschicht gewesen.

Auch bei weiteren Marktführern der Branche wie Securitas oder Securicor sei mit Arbeitsniederlegungen zu rechnen. Nach Angaben der Gewerkschaft gibt es für die Geld- und Werttransportbranche seit 1998 keinen neuen Tarifvertrag mehr. Da die maßgeblichen Unternehmen aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten seien, versuche die Gewerkschaft nun Haustarifverträge auszuhandeln. Bei Brink's seien die Löhne seit 1998 einseitig lediglich um 1,5 % erhöht worden.

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