Tarifverhandlungen gescheitert
Streik der Drehbuchautoren in Hollywood droht

afp LOS ANGELES. Den Filmstudios in Hollywood droht ein Streik der Drehbuchautoren, dem sich auch die Schauspieler anschließen könnten. Die Tarifverhandlungen zwischen der Autorengewerkschaft (WGA) und den Studios scheiterten am Donnerstag, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte. Die Drehbuchautoren verlangen mehr Geld für die Zweitverwertung ihrer Werke in Internet und Kabelfernsehen, auf Video und DVD sowie im Ausland. Die geforderte Tariferhöhung von 2,7 %, die über drei Jahre verteilt 99,7 Mill. $ (208 Mill. DM) kosten würde, lehnten die Produzenten laut der WGA ab. Kommt bis 1. Mai keine Einigung zustande, dann treten rund 11 000 Drehbuchschreiber in Streik. Zwei Monate später könnten 135 000 Schauspieler folgen. Zuletzt hatten die WGA-Mitglieder 1988 fünf Monate lang gestreikt.

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