Tarifvertrag bis Ende 2004: Tourismusbranche legt Tarifkonflikt bei

Tarifvertrag bis Ende 2004
Tourismusbranche legt Tarifkonflikt bei

Der Tarifkonflikt der deutschen Tourismus-Branche ist nach rund drei Monaten beigelegt. Beide Seiten einigten sich in der Schlichtung auf einen Abschluss mit einer Laufzeit bis Ende 2004, wie die Arbeitgeber am Dienstag in Frankfurt mitteilten.

HB/dpa FRANKFURT/M. Die 75 000 Beschäftigten müssen demnach zunächst für sechs Monate auf eine Anhebung verzichten. Daran schließt sich eine dreistufige Erhöhung der Gehälter an. Sie beträgt 1,5 Prozent zum 1. Mai 2003, weitere 1,5 Prozent zum 1. Januar 2004 sowie 1 Prozent zum 1. Juli 2004. Der Vertrag läuft rückwirkend von November 2002 an.

Der Spruch von Schlichter Hans Friedrich Eisemann, Präsident des Landesarbeitsgerichts Brandenburg, sei einstimmig angenommen worden, hieß es. Die in der Tarifgemeinschaft des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalterverbands zusammengeschlossenen Arbeitgeber sprachen von einem Abschluss an der Grenze der Belastungsfähigkeit. Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung sei bis 31. März 2005 verlängert worden. Er gebe Firmen bei wirtschaftlichen Engpässen die Möglichkeit, von den tarifvertraglichen Leistungen abzuweichen. Die Tourismusbranche verzeichnet wegen der Konjunkturflaute Buchungsrückgänge.

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