Tatverdacht auf fahrlässige Tötung
Ermittlungsverfahren gegen Skyguide

Die Bezirksanwaltschaft Bülach im Kanton Zürich hat nach der Kollision zweier Flugzeug im süddeutschen Luftraum gegen die Schweizer Flugüberwachung Skyguide ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Reuters ZÜRICH. Wie der zuständige Bezirksanwalt Christoph Naef Reuters am Donnerstag mitteilte, bestehe ausreichender Tatverdacht auf fahrlässige Tötung und Störung des öffentlichen Verkehrs. Zum Zeitpunkt der Kollision waren die beiden Flugzeuge unter der Kontrolle der Schweizerischen Flugsicherung Skyguide.

Das Ermittlungsverfahren werde sich auch auf die Ergebnisse der Flugunfall-Untersuchung in Deutschland und der Schweiz stützen, sagte Naef weiter. Bei der Untersuchung würde unter anderem abgeklärt, ob Mitarbeiter von Skyguide bei der Leitung der beiden Flugzeuge strafrechtlich relevante Fehler gemacht hätten, teilte die Bezirksanwaltschaft weiter mit. Die Abläufe und Handlungen an Bord der beiden Flugzeuge werde nicht untersucht, da sie nicht der Schweizerischen Gerichtsbarkeit unterstünden.

Bei dem Zusammenstoß eines russischen Passagierflugzeugs mit einer Frachtmaschine waren in der Nacht zum Dienstag alle 71 Insassen ums Leben gekommen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%