Tauchgänge zum Wrack unmöglich
"Kursk": Stürmische See verzögert Bergungsarbeiten

dpa MOSKAU. Stürmische See verzögert die Arbeiten zur Bergung des russischen Atom-U-Bootes "Kursk" vom Grund der Barentssee. Bei Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Kilometern pro Stunde und meterhohen Wellen seien Tauchgänge zum Wrack unmöglich, teilte ein Sprecher der russischen Marine am Montag in Murmansk mit. Das im August 2000 mit 118 Seeleuten an Bord gesunkene U-Boot soll nach bisheriger Planung Ende September gehoben werden.

Die Arbeiten in der Barentssee waren am Sonntag unterbrochen worden. Bis dahin seien 17 von insgesamt 26 Löchern in den Rumpf des Wracks gefräst worden. Die 18 000 Tonnen schwere "Kursk" soll an Stahlseilen von 26 Spezialhebern unter einen Ponton gezogen werden und unter Wasser zur Untersuchung in ein Dock in der Nähe von Murmansk gebracht werden. Nach offiziellen Angaben herrscht noch immer Unklarheit über die Ursache der Tragödie. Experten vermuten einen Rohrkrepierer eines neuartigen Torpedos.

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