Tausende demonstrieren in Québec gegen Freihandelszone
Bush: Amerikanischer Freihandelszone ist notwendig

Die von Kanada bis Chile reichende Freihandelszone würde Handelsbeschränkungen für etwa 800 Millionen Menschen in Nord- und Südamerika abbauen.

afp/ap WASHINGTON/QUÉBEC. Vor der Eröffnung des Amerika-Gipfels im kanadischen Quebec am Freitag hat US-Präsident George W. Bush erneut die Notwendigkeit zur Schaffung einer amerikanischen Freihandelszone von Alaska bis nach Feuerland betont. Bush sagte am Donnerstag in Washington: "Je schneller wir ein Freihandelsabkommen der Amerikas erreichen, umso besser wird das für den Kontinent sein."

Zu dem dreitägigen Gipfel werden 34 Staats- und Regierungschefs aus der gesamten Region mit Ausnahme Kubas erwartet. Unterhändler haben sich bereits grundsätzlich auf die Bildung einer amerikanischen Freihandelszone verständigt, die 784 Millionen Verbraucher betreffen wird. Sie soll bis zum Januar 2005 geschaffen werden und ab Dezember desselben Jahres in Kraft treten. Kritiker fordern eine Berücksichtigung von Umwelt- und Arbeitsschutzaspekten.

Tausende demonstrieren gegen Freihandelszone

Vor dem Gipfeltreffen haben am Donnerstagabend (Ortszeit) tausende von Menschen in Québec gegen die geplante Bildung einer pan-amerikanischen Freihandelszone demonstriert. Nach Angaben der Menschenrechts-Liga gingen rund 3 000 Globalisierungsgegner auf die Straße. Die von einem großen Polizeiaufgebot begleiteten Proteste verliefen friedlich. Am Freitag sollen die Proteste mit einem «Anti-kapitalistischen Karneval» fortgesetzt werden.

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