Tausende Feuerwehrmänner und 8 000 Soldaten räumen auf
Jahrhunderhochwasser in Österreich ist vorbei

In allen Überschwemmungsgebieten sind die Wassermassen deutlich auf dem Rückzug, berichteten die Einsatzkräfte am Mittwoch aus den Krisenregion in Ober- und Niederösterreich. Überflutungen gebe es vor allem noch entlang der Donau.

HB WIEN. Das Donauhochwasser hatte in der Nacht in der Wachau mit 10,85 Metern seinen höchsten Stand erreicht. Der Pegel lag damit noch höher als bei dem verheerenden Hochwasser im Jahr 1954. In der oberösterreichischen Donaugemeinde Grein stieg der Fluss auf historische 15 Meter an, weil das Flussbett an dieser Stelle verengt ist.

In zahlreichen vom Hochwasser heimgesuchten Städten wie Steyr, Perg, Schwertberg, Zwettl, Melk und Krems liefen am Morgen die Aufräumarbeiten an. Tausende Feuerwehrmänner und 8 000 Soldaten des österreichischen Bundesheeres versuchten, die Gemeinden und Straßen von den Schlamm- und Geröllmassen zu befreien.

Die österreichische Regierung kommt am Vormittag in Wien zu einer Sondersitzung zusammen, um über Finanzhilfen für die Hochwasseropfer zu beraten. Die staatlichen Behörden hatten bereits am Vortag 300 Mill. Euro Soforthilfe angekündigt. Die Schäden sollen nach ersten Schätzungen allein in Nieder- und Oberösterreich drei Mrd.. Euro betragen.

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