Tausende Helfer in "Swing States"
Moore schickt Beobachter vor US-Wahllokale

Der Filmemacher Michael Moore will die Stimmabgabe bei der Präsidentenwahl in den in den USA überwachen. In den so genannten "Swing States" sollen über 1000 Helfer eingesetzt werden.

HB BERLIN. Der US-Dokumentarfilmer Michael Moore befürchtet, dass es bei der Stimmabgabe bei der Präsidentschaftswahl zu Unregelmäßigkeiten kommen könnte. In den beiden Staaten Ohio und Florida, wo Bush und Kerry laut Umfragen nahe beieinander liegen ("Swing States"), will Moore deshalb Beobachter mit Kameras vor den Wahllokalen einsetzen.

Diejenigen, die eine Stimmabgabe unterdrücken wollten, sollten wissen, so Moore: "Einschüchterung der Wähler wird nicht toleriert". Insgesamt 1200 Helfer würden in die beiden so genannten "Swing States" geschickt. Der Wahlprozess soll demnach besonders in Gebieten mit einem hohen Anteil an Minderheiten überwacht werden.

Aus Florida wurden bereits Probleme bei der Stimmabgabe gemeldet. Hier entschieden vor vier Jahren nur 537 Stimmen über den Sieg im Bundesstaat und damit über den Einzug Bushs ins Weiße Haus.

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