Tausende im Ausstand
Fiat-Auto erwartet Milliarden-Verlust

Der italienische Fiat-Konzern erwartet für seine schwer angeschlagene Autosparte in diesem Jahr einen Verlust von zwei Milliarden Euro. Das teilte Fiat nach Medienberichten vom Freitag den Gewerkschaften bei einem Treffen am Vortag mit.

HB/dpa ROM. Am Freitag demonstrierten nach Gewerkschaftsangaben erneut 20 000 Mitarbeiter des Werks im sizilianischen Termini Imerese gegen den geplanten Abbau von insgesamt 8000 Stellen. Die Regierung kündigte für die nächsten Tage ein Treffen mit der Fiat-Führung und den Gewerkschaften an.

Am Donnerstag war ein Treffen zwischen Fiat-Management, Regierung und Gewerkschaften ohne Ergebnis beendet worden. Die Gewerkschaften hatten den Sanierungsplan als völlig "unzureichend" abgelehnt. In Termini Imerese soll eine Fabrik komplett geschlossen werden soll. "In dieser Gemeinde spielt sich ein noch nie da gewesenes Drama ab", sagte der Pfarrer des Ortes.

Die Regierung kündigte für die nächsten Tage ein weiteres Treffen mit der Fiat-Führung und den Gewerkschaften an. Die Aktie des Turiner Konzerns fiel bis zum Freitagmittag um 4,44 Prozent auf 8,05 Euro, nachdem sie am Vorabend um fast 7 Prozent abgestürzt war. In den vergangenen Tagen hatte die Aktie bei über 9 Euro notiert.

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