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TD Waterhouse: Absturz der Online-Broker

Die Anbieter von Online-Brokerage leiden besonders stark unter der Schwäche der Aktienmärkte: TD Waterhouse, zweitgrößter Online-Broker nach Charles Schwab, verbuchte einen Einbruch des Nettogewinns von 91 Prozent.

Verantwortlich hierfür waren die Kommissionseinnahmen, die über die Hälfte zurück gingen. Die Anleger investierten aufgrund der volatilen Märkte weniger in Aktien und nahmen konsequenterweise auch weniger Wertpapierkredite in Anspruch.
Das Unternehmen, das erst im April rund 18 Prozent des Personals entlassen hatte, meldete einen Quartalsgewinn von 16,9 Millionen Dollar oder 4 Cents pro Aktie. Im Vergleich hierzu hatte TD Waterhouse im Vorjahresquartal einen Gewinn von 20 Cents eingefahren. Dies entspricht einem Einbruch von mehr als 75 Prozent. Damit verfehlte man die Konsensusschätzungen der Analysten von 5 Cents pro Aktie. Die Umsätze von TD Waterhouse gingen auch stark zurück - um 53 Prozent auf 282,8 Millionen Dollar. Angesichts dieser Ergebnisse und des Kursverlusts der Aktie will das Unternehmen drastisch Kosten einsparen. Insbesondere durch Senken der Werbeausgaben will man das Unternehmen bis Ende des Jahres wieder auf Kurs bringen.

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