"Team" und "IMG"
Champions League: Zwei Bewerber pokern um TV-Rechte

Die Zahl der Bewerber um die TV-Rechte an der Champions League ist auf zwei geschrumpft.

dpa NYON/SCHWEIZ. Lediglich der bisherige Rechteinhaber "Team" aus der Schweiz und "IMG" aus den USA gehören noch zum Kandidatenkreis, teilte die Europäische Fußball- Union (UEFA) am Freitag in Nyon mit. Damit sind die Konkurrenten "AIM" des Münchner Filmkaufmanns Herbert Kloiber und "Octagon" aus Großbritannien aus dem Rennen. Ursprünglich hatte sich ein halbes Dutzend Unternehmen um die Fernsehrechte von 2003 bis 2006 bemüht.

Die beiden verbliebenen Vermarkter müssen Anfang Dezember ihre Pläne noch einmal vorstellen, das UEFA-Komitee entscheidet am 12./13. Dezember über den Zuschlag. Der Kontrakt mit dem bisherigen Vertragspartner "Team" läuft Mitte 2003 aus. Die Angebote sollen sich bis zu einem Preis von 1,5 Milliarden Mark (etwa 750 Millionen Euro) pro Saison bewegen.

In Deutschland übertragen RTL und der Abonnement-Sender Premiere World die Champions-League-Spiele im Free- beziehungsweise Pay-TV. Sie zahlen pro Saison rund 200 Millionen Mark (102 Millionen Euro) für die Rechte. Für RTL ist die Champions League ein Verlustgeschäft. Chefredakteur Hans Mahr hat deshalb eine Änderung des Spielmodus sowie eine Reduzierung der Teilnehmerzahl gefordert. Auch RTL-Chef Gerhard Zeiler hatte sich am Donnerstag in Hamburg kritisch über die derzeitige Form der Champions League geäußert. Sie sei kein Eventfernsehen mehr, es gebe zu viele Spiele, sagte er.

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