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Teamwork erwirkt Einjahres-Frist vor Rauswurf aus dem Neuen Markt

Mit der insolventen Teamwork AG hat sich erstmals ein Delisting-Kandidat mit einer Einstweiligen Verfügung den Verbleib am Neuen Markt für mindestens ein Jahr gesichert.

dpa-afx PADERBORN. Einem entsprechenden Antrag habe das Landgericht Frankfurt stattgegeben, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung mit.

Bisher haben die zwölf Unternehmen, die sich auf dem juristischen Weg gegen den drohenden Rauswurf aus dem Neuen Markt gewehrt haben, einen Aufschub von sechs Monaten erwirkt. Bei Teamwork ist die Frist nach Unternehmensangaben vom Landgericht erstmals auf ein Jahr ausgeweitet worden.

Eine Sprecherin der Deutschen Börse konnte den Eingang der richterlichen Verfügung auf Anfrage allerdings nicht bestätigen. Sie konnte daher den längeren Aufschub nicht erklären.

Die Deutsche Börse will mit den verschärften Regeln wieder Vertrauen in das ramponierte Image des Neuen Marktes bringen. Auf dem Prüfstand stehen Unternehmen, deren Aktienkurs an 30 aufeinander folgenden Börsentagen den Kurs von 1 Euro unterschreitet und deren Marktkapitalisierung zugleich unter 20 Mill. Euro sinkt.

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