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TecDax-Aufsteiger Solarworld will 2005 Ergebnis steigern

Der Solarkonzern Solarworld will sein Ergebnis im kommenden Jahr deutlich steigern. "Umsatz und Gewinn werden im zweistelligen Prozentbereich wachsen", sagte Vorstandschef Frank Asbeck am Montag in Bonn der dpa-AFX.

dpa-afx BONN. Der Solarkonzern Solarworld will sein Ergebnis im kommenden Jahr deutlich steigern. "Umsatz und Gewinn werden im zweistelligen Prozentbereich wachsen", sagte Vorstandschef Frank Asbeck am Montag in Bonn der dpa-AFX. Für dieses Jahr rechnet der Manager mit einer Verdoppelung des Umsatzes auf über 180 Mill. Euro und mit einem Überschuss von 14 Mill. Euro.

Im abgelaufenen Jahr hatte der größte unabhängige Solarkonzern Deutschlands einen Verlust von 5,4 Mill. Euro und einen Umsatz von 98,5 Mill. Euro erwirtschaftet. Der Vorstandsvorsitzende kündigte eine weitere Expansion an. "Innerhalb der kommenden drei Jahre wollen wir unsere Mitarbeiterzahl von derzeit 600 auf über 1 000 steigern." Der Großteil wird auf Sachsen entfallen, wo Solarworld mit einem dreistelligen Millionenbetrag seine Produktion massiv aufgebaut hat.

Index-Aufstieg

Das Unternehmen wird am 20. Dezember in den TecDax aufsteigen und den Windkraftanlagenbauer Repower in dem Index ersetzt. "Es freut uns, dass wir nach fünf Jahren an der Börse in den Auswahlindex kommen", sagte Asbeck. An der Frankfurter Börse legte die Aktie der Bonner am Vormittag um 2,02 Prozent auf 58 Euro zu. Der Wert der Solarworld versechsfachte sich damit in den vergangenen zwölf Monaten. Das Unternehmen ist zu 46 Prozent im Besitz der Asbeck-Familie.

Für das kommende Jahr plant Asbeck eine stärkere Expansion ins Ausland. "Im Fokus steht China, Spanien und Kalifornien." Die Verhandlungen mit einem chinesischen Zuliefererbetrieb stünden kurz vor dem Abschluss, sagte Asbeck. In Spanien und Kalifornien will Solarworld im Januar 2005 Vertriebsbüros aufmachen, "um von den boomenden Märkten zu profitieren". Eine Verlegung der Produktion in die Billiglohnländer Asiens oder Osteuropas schloss er aus. "Wir bleiben in Deutschland."

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