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Die "Digital Subscriber Line" (DSL)-Technik bedient sich der alten Kupfer-Telefonkabel. Basis der DSL-Technologie ist die Tatsache, dass lediglich ein Bruchteil der Frequenzen im Kupferkabel genutzt werden.

no DÜSSELDORF. Bei der Sprachübertragung werden lediglich die Frequenzen bis 4 kHz genutzt, möglich ist jedoch eine 250 Mal so hohe Informationsdichte.

Voraussetzung für den DSL-Betrieb sind zwei DSL-Modems, eins in der Vermittlungsstelle des Anbieters und eins beim Kunden. Die Technik macht zurzeit auf den normalen Kabeln Übertragungsraten von bis zu 8 Megabit in der Sekunde möglich.

Es werden zwei DSL-Varianten unterschieden. ADSL und SDSL. ADSL steht für "Asymetric Digital Subsriber Line". Asymetrisch bedeutet in diesem Zusammenhang: Die Geschwindigkeit beim Download ist deutlich höher als beim Upload, was einer normalen privaten Surfgewohnheit entspricht. Die Befehle für die Darstellung einer Seite auf dem Bildschirm sind nur wenige Kilobit groß, der Download ist um einiges höher. Die maximale Downloadrate liegt augenblicklich beim ADSL bei 8 Megabit pro Sekunde.

Beim symetrischen DSL, dem so genannten SDSL, sind Up- und Downstream gleich schnell. Wichtig ist diese Funktion wenn beispielsweise ein Unternehmen einen Webserver betreut oder große Konstruktionspläne oder digitale Fotos versendet werden müssen. Zurzeit bietet SDSL eine Bandbreite von 2,3 Megabit pro Sekunde in beide Richtungen.

Grundsätzlich sind die beide Varianten der DSL-Familie skalierbar. Das bedeutet, dass die DSL-Anbieter unterschiedliche Bandbreiten und damit Tarifmodelle realisieren. Augenblicklich reichen die Bandbreiten von 144 Kilobit pro Sekunde bis 2,3 Megabit pro Sekunde.

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