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Bislang haben die hohen Kosten und technische Probleme den Durchbruch der Funktechnologie verhindert. Das soll sich nach Angaben der Anbieter jetzt ändern.

no DÜSSELDORF. Die Funktechnik nutzt "Wireless Local Loops" - was so intersessant klingt, ist nichts anderes als die drahtlose Überbrückung der so genannten "Letzten Meile" zwischen Anbieter und Nutzer, ohne auf die Telefonleitungen der Telekom zurückzugreifen.

Bei der Richtfunktechnologie senden und empfangen Parabolantennen im Gigahertzbereich, wobei die Signale per Mikrowellen oder Infrarot-Licht (optischer Richtfunk) übertragen werden. Maximal können mit dieser Technik bis zu 100 Kilometer überbrückt werden. Theoretisch. In der Praxis sind die Entfernungen deutlich kleiner. Bei der optischen Varianten ist sogar eine Sichtverbindung nötig, damit die Daten ihren Weg finden.

Bei der Richtfunktechnologie werden zwei Varianten unterschieden: Punkt-zu-Punkt-Systeme und Punkt-zu-Mehrpunkt-Systeme. Bei Punkt-zu-Punkt-Richtfunksystemen werden zwei Stationen zur Überbrückung größerer Distanzen und zur Anbindung von Internet-Service-Providern genutzt. Dabei ist eine Bandbreite von bis zu 155 Megabit pro Sekunden möglich. Punkt zu Mehrpunktsysteme werden zum Aufbau kürzerer Funkstrecken auf der "Letzten Meile" genutzt.

Der große Nachteil dieser Technik: Internet via Richtfunk macht bei schlechtem Wetter Probleme. Nebel, starker Regen und dichtes Schneetreiben kann die Sendefähigkeit beeinträchtigen.

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