Techniker Krankenkasse plädiert für "ökonomisch sinnvolle" Lösung
Zusatzversicherung soll bei gesetzlicher Krankenversicherung bleiben

Bei einer Gesundheitsreform sollten Zusatzversicherungen nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) nicht den Privatversicherungen überlassen werden.

HB/dpa HAMBURG. Sollte die Bundesregierung tatsächlich ganze Leistungsbereiche aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) streichen, wäre es auch "ökonomisch sinnvoll" die Zusatzversicherungen bei den gesetzlichen Kassen zu lassen, sagte TK-Vorstandschef Norbert Klusen heute.

Grundsätzlich müsse sich die Politik jedoch im Klaren sein, dass das Streichen von Leistungen nichts bringe. "Wenn man jetzt einen Block von 15 Milliarden Euro aus der gesetzlichen Krankenversicherung herauslöst, landet man beim Ausgabenvolumen von 1998. Daran lässt sich leicht ablesen, dass man in wenigen Jahren vor den gleichen Problemen steht wie heute, wenn es nicht parallel zu einschneidenden Strukturveränderungen kommt", sagte Klusen.

Gleichzeitig betonte er, dass die TK derzeit keine Beitragssatzerhöhung plane, wie verschiedene Medien berichtet hätten. "Wir können angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes nur keine dauerhafte Stabilität versprechen. Das haben wir nie getan", erklärte Klusen. Die TK hat derzeit einen Beitragssatz von 13,7 Prozent.

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