Technisch orientierte Anschlusskäufe
Dax legt kräftig zu

Händler begründen die starken Gewinne zum einen mit technisch orientierten Anschlusskäufen nach dem überraschenden Swing innerhalb der Mittwoch-Sitzung, als sich der Dax um 200 Punkte erholt hatte.

vwd FRANKFURT. Die deutschen Aktienkurse zeigen sich am Donnerstagnachmittag sehr fest. Der Dax gewinnt gegen 17.16 Uhr 145 Punkte oder 2,5 % auf 5 739 Punkte. Händler begründen die starken Gewinne zum einen mit technisch orientierten Anschlusskäufen nach dem überraschenden Swing innerhalb der Mittwoch-Sitzung, als sich der Dax um 200 Punkte erholt hatte. Für den Markt spreche auch die Breite des Aufschwungs, heißt es. Mit dem deutlichen Ausbruch über die Widerstandsmarke bei 5 700 Punkten könnte der Standardwerte-Index nun die Höchststände der alten Konolidierung bei 5 930 Stellen ins Visier nehmen.

Die freundlichen US-Vorgaben - zuerst zeigten sich die Futures deutlioch im Plus, dann hat die Wall Street fester eröffnet - treiben den Move weiter an. Gestützt wird die Stimmung dabei vom Computerbauer Dell, denn der US-Computerhersteller hat am Mittwoch nach Börsenschluss die Perspektiven bekräftigt. "Im derzeitigen Umfeld fürwahr eine hervorragende Nachricht", kommentiert ein Händler. Dementsprechend sind die Technologiewerte die Hauptprofiteure im Dax. Sie legen im Schnitt 5,4 % zu. Lediglich die Versorger weisen mit Minus 0,3 % einen leichten Verlust aus. Alle anderen Branchen verbessern sich. 24 Gewinnern stehen sechs Verlierer gegenüber.

T-Aktie notiert im Plus

Siemens steigen um 5,6 % auf 114,90 Euro. Deutsche Telekom ziehen um 3,7 % auf 27,37 Euro an und profitieren auch von der Spekulation um einen schnellen Verkauf der Kabelnetze. SAP-Vorzüge gewinnen 9,3 % auf 127,87 Euro. Auch Epcos und Infineon tendieren fest, und am Neuen Markt legt der Index der 50 führenden Titel mehr als sieben Prozent zu.

Außerhalb des Technologie-Bereichs erholen sich Allianz um 3,4 % auf 310,45 Euro. Auch Auto- und Maschinenbauwerte liegen gut im Markt. Dagegen fallen Eon um 3,5 % auf 51,71 Euro, der Versorger will die Ölsparte verkaufen. Und Fresenius Medical Care verlieren mit charttechnisch orientierten Abgaben 4,3 % auf 69,55 Euro.

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