Technische Reaktion
Telekom-Aktie profitiert von UMTS-Auktionsende

Aufatmen bei den Aktionären der "Volksaktie": Die T-Aktie, zwar noch immer weit von ihren Höchstständen entfernt, hat sich heute etwas erholt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie der Deutsche Telekom AG hat sich am Donnerstag nach dem Ende der Versteigerung deutscher UMTS-Lizenzen etwas erholt. Nach einem Fall im Tagesverlauf bis auf 45,35 Euro kletterte die Aktie und stieg über den Vortagesschluss hinaus um 0,55% bis auf 47,21 Euro. Der Dax gab unterdessen um 0,75 % auf 7.260,29 Punkte nach.

Der Erwerb von zwei Frequenzblöcken war eine Pflichtübung, wie ein Händler der Commerzbank sagte. Der Kursaufschlag sei keine Belohnung, sondern eine technische Reaktion auf die Verluste der vergangenen Tage.

Die Telekom habe sich nicht auf eine Geldschlacht mit Mannesmann eingelassen, um jeweils drei Frequenzblöcke zu ersteigern. Damit hätten weitere Mitbieter aus dem Rennen um die Lizenzen geworfen werden können. "Mannesmann und die Telekom hatten drei Blöcke angesteuert, sonst wären die Gebote nie so weit in den Himmel gewachsen. Ihnen fehlten am Ende der lange Atem. Durch ihre Inkonsequenz haben sie deutlich mehr Geld ausgegeben, als notwendig gewesen wäre", erläuterte der Experte.

Dass die Gebote unter 100 Mrd. DM geblieben seien, habe den Markt erleichtert, sagte der Händler. 100 Mrd.. DM wären trotz der hohen absoluten Zahl gerechtfertigt gewesen, sagte Roland Pfänder von der BHF-Bank. Schließlich sei Deutschland der wichtigste Telekommunikationsmarkt Europas.

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