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Technologie-Aktien ziehen Nasdaq ins Minus

New Yorks Aktienmärkte eröffnen im Minus. Kursverluste bei den Technologieaktien belasten den Handel. Chipwerte und Aktien der Hersteller von Telekomzubehör geben an Kurs ab. Die Futures deuteten den Trend am Morgen bereits an. Die Eröffnungsindikatoren drehten kräftig ins Minus, nachdem SCI Systems kurz vor Handelsbeginn eine Gewinnwarnung bekannt gab. Negative Kommentare von BancAmerica und Morgan Stanley belasten zusätzlich den Chipsektor.

Der Hersteller elektronischer Komponenten SCI warnte die Anleger am Morgen vor. Der Gewinn des ersten Quartals werde die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen können. Statt der prognostizierten 38 Cents je Aktie erwartet das Unternehmen nun noch einen Ertrag von 34 Cents pro Papier. Die Anleger trennen sich im frühen Handel von ihrer Papieren. Die SCI Aktie verliert in den ersten Handelminuten 15 Dollar an Wert. Für Bewegung sorgt im Finanzsektor der Merger-Poker. Der Zuschlag um J. P. Morgan geht nicht an die Deutsche Bank sondern an Konkurrenten Chase Manhattan. Paine Webber bekräftigt die Kaufempfehlung für Chase Manhattan. Doch der Aktie nützt das nichts. Der Titel verliert bereits fünf Prozent an Wert. Der Titel von J.P. Morgan rangiert zur Stunde auf der Dow-Verlier-Liste an dritter Stelle. Auch Lehman Brother verliert an Wert. Da nützt es dem Titel am Morgan auch nicht, dass das Brokerhaus als nächster Übernahmepartner auf diesem Sektor gehandelt wird. Zweifel an der Auftragslage des Telekommunikations-Sektors belasten in jüngster Zeit mehrere Aktien. So notiert der zweitgrößte Telekom-Ausrüster Lucent Technologies mittlerweile wieder auf seinem 52 Wochentief. Nicht weniger zu leiden hatten die Glasfaserunternehmen. JDS Uniphase gelang es wohl auf der gestrigen Analystenkonferenz die Gemüter der Anleger zu beruhigen. Investmenthaus Goldman Sachs bestätigte die Aktie am Morgen erneut auf der Empfehlungsliste. JDS Uniphase kann gegen den allgemeinen Trend zulegen. Nachrichten bewegen auch die Aktien von Time Warner und America Online vor Handelsbeginn. Beide Unternehmen leiden unter den Auflagen der US-Kartellbehörde. Bevor diese von den Fusionskandidaten nicht erfüllt worden sind, steht es schlecht für den größten Medienkonzern in spe. Honeywell hat heute bekannt gegeben, vier Millionen eigene Aktien zurückzukaufen. Der Flugzeugbauzulieferer erhöht zudem sowohl seine Gewinnschätzungen des dritten Quartals um 10 Cents als auch die das Umsatzwachstum um sieben Prozent. Unter den Dow Jones Kandidaten gehört Honeywell zur Stunden zu den Gewinnern. Pharmakonzern Watson Phamaceuticals notiert augenblicklich unter den Verlierer. Der Konzern warnt die Anleger vor geringeren Quartalszahlen. Watson schiebt die Verluste auf den Ankauf des Unternehmens Schein Pharmaceuticals, Preiskampf und erhöhte Betriebskosten. Watson fällt von 63 auf 48 Dollar.

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