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Technologieaktien ungeliebt

New Yorks Börsen eröffnen im Minus. Der Optimismus der Kursgewinne vom Wochenanfang verflüchtigt sich langsam. Die ersehnte Rally bleibt vorerst aus. Wirtschaftsdaten deuten am Morgen erneut auf die schwächere US-Wirtschaftslage hin.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen in der vergangnen Woche auf 352.000 Antragsteller an und deuten damit auf eine weitere Konjunkturabschwächung. Mit Spannung erwarten Anleger für morgen erwarteten Arbeitsmarktdaten. Nachdem die Arbeitslosen Quote im Oktober um 3,9 Prozent stieg, erwarten die Experten nun einen Anstieg um 4,0 Prozent. Damit würden sich die Zeichen einer weiteren Abkühlung der US-Konjunktur deutlich mehren. Anleger und Investoren hoffen auf eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank. Ein moderateres Zinsniveau könnte der US-Wirtschaft wieder zu einem gesunden Wachstum, den Unternehmen zu den erhofften Einnahmen und dem Aktienmarkt zu einem Aufschwung verhelfen.



Zwar gibt es an der Nasdaq viele Aktien, auf die man heute ein Auge haben sollte, doch so gute Nachrichten, wie sie Ciena am Morgen veröffentlichte, sind rar. Die Anleger meiden Technologiewerte. Die Analysten korrigierten die Erwartungen für Yahoound CSG Systems nach unten.



Analystenschelte gibt es auch einen Tag nach dem großen PC-Aktienabsturz für Microsoft. Goldman Sachs reduziert die Erwartungen für den Softwarekonzern auf Grund der schleppenden PC-Verkäufe. Da das PC-Geschäft lediglich zehn Prozent des Gesamtumsatzes von Microsoft betrifft, werden die Erwartungen allerdings nicht drastisch gekürzt. Die Aktie notiert schwächer.



Raus aus den Technologieaktien, rein in die Pharmawerte, so lautet das Motto auch am Donnerstag erneut. Die Investoren ziehen ihr Kapital in defensive Bereiche ab. Pfizer und Merck profitieren von den Kapitalverschiebungen. Beide Unternehmen werden kommende Woche Analystnekonferenzen abhalten. Im Vorfeld ist die Stimmen gut. p>

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