Technologiewerte belasten
US-Börsen vor Schluss im Minus

Die New Yorker Aktienbörse hat am Dienstag rund eineinhalb Stunden vor Handelsschluss leicht im Minus tendiert.

Reuters NEW YORK. Nach einem uneinheitlichen Start hätten im Handelsverlauf Kurseinbußen im Technologiesektor die Indizes nach unten gezogen, sagten Händler. Gewinne bei Versorger- und Pharmawerten hätten diese negative Tendenz nicht auffangen können. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte lag um 20.15 MESZ Uhr mit 0,01 % im Minus auf 10 566 Zählern. Der marktbreitere S&P-500-Index tendierte 0,43 % schwächer auf 1396 Punkten, und der technologielastige Nasdaq Composite Index rutschte 2,13 % ins Minus auf 3284 Zähler.

Mit Blick auf die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse von wichtigen Unternehmen wie Yahoo und Motorola nach Börsenschluss verhielten sich viele Marktteilnehmer vorsichtig, sagten Händler.Yahoo gaben nach Handelsbeginn um 1,02 % auf 84-7/8 $ ab. Motorola fielen um 2,31 % auf 26-3/6 $.

"Die Internet-Aktien haben in den vergangenen zwei Wochen einen massiv negativen Einfluss auf die Nasdaq gehabt. Wenn sich die Nasdaq stabilisieren soll, müssen sich vor allem die Internet-Werte stabilisieren. Deshalb schauen alle auf Yahoo", sagte ein Händler. Viele Marktteilnehmer erinnerten sich noch daran, wie die Gewinnwarnungen unter anderem von dem Chiphersteller Intel und dem Computerhersteller Apple noch vor wenigen Wochen einen Kursrutsch an der Wall Street ausgelöst hätten.

Der Rohölpreis sprang im Zuge der Spannungen im Nahen Osten im Handel einen $ höher auf 32,88 $ pro Barrel. Erdölserviceunternehmen hätten, möglicherweise auch wegen den gestiegenen Rohölpreisen, zu den Tageslieblingen gehört, sagten Händler. Der Philadelphia Stock Exchange Oil Service Index stieg um 3,3 %. Bei den Einzelwerten aus diesem Sektor verbesserten sich Transocean Sedco Forex um 6 % auf 60-3/4 $ und R&B Falcon legten 6,45 % auf 28-7/8 $ zu.

Pharmawerte wie Merck und Johnson & Johnson verhinderten ein weiteres Absinken des Dow-Jones-Index, sagten Marktteilnehmer. Merck gewannen 2,32 % und Johnson & Johnson rückten 3,76 % auf 94-3/4 $ vor.

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