Technologiewerte im Mittelpunkt
Aktien Hongkong schließen fester

Die Aktien in Hongkong haben am Donnerstag den Handel fester beendet. Der Hang-Seng-Index (HSI) stieg um 1,1 Prozent bzw. 132,30 Punkte auf 12 660,20. Das Handelsvolumen sank auf 7,14 (Mittwoch: 8,34) Mrd. HKD.

vwd HONGKONG. Unter den Blue Chips überwogen die Gewinner die Verlierer deutlich mit 22 zu drei. Sieben Aktien notierten unverändert. Als Grund für die positive Entwicklung wurde eine technische Reaktion auf starke Rückgänge bei einzelnen Werten sowie eine insgesamt bessere Stimmung gegenüber Technologiewerten genannt. Vor allem die Hoffnung auf weitere Gewinne an der Wall Street habe dazu beigetragen, hieß es. Für die amerikanischen Börsen rechnen Händler mit weiteren Gewinnen, nachdem Microsoft nach Börsenschluss am Mittwoch bekannt gegeben hatte, ihre Schätzungen für die Gewinne des vierten Quartals lägen im Rahmen der Erwartungen. Daraus habe man in Hongkong gerade für die Technologiewerte neue Hoffnung geschöpft.

Trotz der Gewinne sei auch Besorgnis im Blick auf die Vergabe der Olympischen Spiele 2008 am Freitag spürbar gewesen, hieß es. "Die Leute sprechen davon, dass Toronto der neue Favorit sei", sagte Herbert Lau von Celestial Asia Securities. "Die chinesischen Behörden haben ein ziemlich rosiges Bild gemalt, und wenn Peking jetzt nicht zum Zug kommt, wird es zu starken Verkäufen kommen."

Unter den Einzelwerten konnten insbesondere Legend Holdings von der verbessertn Stimmung im Technologiebereich profitieren und gewannen 5,4 Prozent auf 4,40 HKD. Stark zulegen konnten in anderen Sektoren Henderson Investment um 4,4 Prozent auf 6,00 HKD sowie Wheelock & Co um 3,3 Prozent auf 6,30 HKD. Beide Titel hätten von der Suche nach Anlagen in niedrig bewerteten Papieren profitiert, sagten Teilnehmer. HSBC stoppten ihren Vortagesverluste, nachdem sich Befürchtungen über eine Gewinnwarnung nicht bestätigten und einige Akteure den Titel als unterbewertet entdeckten. Ein HSBC-Händler bezeichnete die Gerüchte als "Unsinn".

Unverändert nach kräftigen Verlusten in den Vortagen gingen Hutchison Whampoa aus dem Tag. Das Unternehmen hatte bestätigt, dass Peking der dritten Entwicklungsphase des Shenzhen-Hafens zugestimmt hat und Hutchison maximal 45 Prozent daran übernehmen werde.

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