Technologiewerte litten
Wall Street zeigt sich etwas leichter

Der Dow-Jones-Index fällt um 0,4 Prozent bzw. 37,09 Zähler auf 10 572,91. Der S&P-500-Index reduziert sich um 0,2 Prozent bzw. 2,18 Punkte auf 1 212,84. Analysten von Gateway-Zahlen enttäuscht

vwd NEW YORK. Etwas leichter zeigen sich die Aktienkurse im Verlauf des Freitagnachmittags an der Wall Street. Gegen 17.35 Uhr MEZ fällt der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 0,4 Prozent bzw. 37,09 Zähler auf 10 572,91. Der S&P-500-Index reduziert sich um 0,2 Prozent bzw. 2,18 Punkte auf 1 212,84. Der Nasdaq-Composite sinkt um 0,8 Prozent bzw. 16,33 Stellen auf 2 030,26. Im Zuge hereinströmender negativer Quartalsergebnisse verlieren DJIA und Nasdaq-Composite im Tandem, heißt es unter Händlern.

Insbesondere Technologiewerte litten im Verlauf. Die Rücknahme der Prognosen von Microsoft für das laufende Quartal zog die Titel nach unten. Der Softwarehersteller übertraf zwar im vierten Quartal den von Analysten geschätzten Umsatz von 6,5 Mrd. USD leicht, wies aber außerdem einen hohen Gewinnrückgang aus. So verdiente das Unternehmen nur noch 0,01 USD pro Aktie anstatt 0,44 im Vorjahreszeitraum. Begründet wurde dies vor allem mit dem schlechter als erwartet ausgefallenen Finanzergebnis. Microsoft sinken um 5,6 Prozent auf 68,52 USD. Unter den Abschlägen bei Titeln des Weltmarktführers leiden auch andere Softwarepapiere. Avant reduzieren sich um 20,0 Prozent auf 12,15 USD. Ebenso werden Checkpoint mitgerissen und notieren 6,6 Prozent niedriger bei 37,34 USD.

Nortel verlieren 1,7 Prozent auf 7,62 USD. Mit 19,4 Mrd. USD im zweiten Quartal verbuchte der Netzwerkausrüster nach eigenen Angaben vom Donnerstag einen der höchsten Fehlbeträge in der Unternehmensgeschichte. Das Ergebnis des Unternehmen sollte auch andere Netzwerkausrüster weiter belasten, heißt es im Handel.

E-Bay hat am Vortag die Umsatzprognose für das zweite Halbjahr 2001 angehoben. Der Kurs der Aktie stieg daraufhin um 3,9 Prozent auf 66,94 USD. PMC-Sierra reduzieren sich um 9,3 Prozent auf 28,40 USD, obwohl das Unternehmen die Erwartungen der Analysten mit seinen Zahlen dür das zweite Quartal erreicht und Hoffnung auf eine wieder anziehende Nachfrage nach Kommunikationshalbleitern geschürt hat. Der Hersteller von Kommunikationsbauteilen hatte jedoch auch erklärt, dass der Pro-forma-Verlust je Aktie im dritten Quartal 0,17 USD bis 0,19 USD bei einem Umsatz von 62 Mill. bis 65 Mill. USD betragen werde. Von First-Call befragte Analysten waren im Durchschnitt bisher von einem Verlust von 0,09 USD je Aktie und einem Umsatz von 91 Mill. USD ausgegangen.

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