Technologiewerte waren die Verlierer
Europäische Börsen schließen überwiegend gut behauptet

Der Handel an den europäischen Börden präsentierte sich uneinheitlich. Kursbewegungen wurden nur durch einzelne Unternehmensmeldungen hervorgerufen.

Reuters. Die europäischen Börsen haben am Montag größtenteils gut behauptet die Sitzung beendet. Händler zufolge präsentierte sich der Handel uneinheitlich und ohne klaren Trend. Kursbewegungen würden nur durch einzelne Unternehmensmeldungen hervorgerufen. Auf der Verliererseite standen zumeist Technologiewerte, die Händlern zufolge unter Gewinnmitnahmen litten. Für eine negative Stimmung im Telekomsektor sorgten nach Angaben von Börsianern an mehreren europäischen Handelsplätzen France Telecom . Das Unternehmen hatte am Vormittag mitgeteilt, ihre Mobilfunkeinheit Orange für einen Preis an den Markt zu bringen, der rund 20 % unterhalb von Analystenerwartungen liegt. Der Stoxx-50-Index für die größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz lag gegen 19.15 Uhr um 0,11% höher auf 4 505 Zählern, der Euro-Stoxx-50-Index für die Blue Chips aus der Europäischen Währungsunion (EWU) stieg um 0,45 % auf 4 741 Punkte.

London: FTSE-Index schließt in positivem Terrain

An der Londoner Börse hat der FTSE-100-Index auf dem höchsten Stand seit fünf Wochen geschlossen. Er beendete den Handel mit einem Plus von 0,4 % bei 6 232 Zählern. Bis zum Nachmittag hatte sich der Handel Börsianern zufolge eher lustlos präsentiert. Gegen Sitzungsende setzte jedoch auf Grund von Kursgewinnen bei Banken- und Ölaktien eine Trendwende ein. Standard Chartered profitierten von einer Kaufempfehlung und schlossen 4,1 % höher. BP Amoco legten 1,5 % zu und Shell gingen mit einem Plus von 0,5 % aus dem Handel. Beide Werte wurden von einem steigenden Ölpreis beflügelt. British Telecom verloren 0,9 % und Cable & Wireless gaben knapp 1 % nach. Das britische Indexschwergewicht Vodafone schloss um knapp 2 % tiefer bei 229 Pence.

Zürich: SMI-Index schließt behauptet

Die Schweizer Börse hat am Montag behauptet geschlossen. Der SMI Index gewann 0,2 % auf 7 875 Zähler. Händler sagten, der Handel sei geprägt von fehlenden Impulsen und ohne einheitliche Tendenz gewesen. Unter Druck standen Sulzer und Sulzer Medica, die wie SAirGroup unter kritischen Berichten in der Wochenendpresse leiden würden. Sulzer ging mit einem Abschlag von 1,2 % bei 1142 sfr aus dem Handel, Sulzer Medica verloren über 5 % auf 403 sfr.

Paris: CAC-Index beendet Handel im Plus

In Paris präsentierte sich die Börse zunächst schwächer, konnte dann allerdings Boden gut machen. Der CAC-Index für die 40 größten Unternehmen stieg um 0,63 % auf 5 882 Punkte. Im Fokus der Anleger lagen France Telecom , die im Handelsverlauf auf bis zu 91,30 Euro gefallen waren. Der Wert schloss mit einem Abschlag von 1,1% bei 94 Euro. Händler führten die Kursverluste auf die Meldung zurück, dass die Bookbuildingsspanne für die Papiere ihrer Mobilfunkeinheit Orange niedriger als erwartet ausfallen würde. Die Bewertung von Orange liege nun rund 20 % unterhalb von Erwartungen mehrerer Analysten, hieß es.

Mailand: Mib30-Index schließt im knapp im Plus

Im Mailänder Aktienhandel standen im Tagesverlauf die Titel des Musik-Titel-Vertreibers Vitaminic im Mittelpunkt. Die Aktie gab über 30 % ab und schloß bei 28,48 Euro, nachdem der Vorstandschef des Unternehmens Spekulationen um eine Übernahme Vitaminics zurückgewiesen hatte. Der MIB30-Index gewann 0,08% auf 44 506 Punkte. Madrid: Telefonica beflügelt Ibex-Index

An der Börse in Madrid schlossen die Aktien mit leichten Kursgewinnen. Der Ibex-Index gewann 0,6 % auf 10 019 Punkte. Indexschwergewicht Telefonica stiegen um 0,7% und entwickelten sich damit besser als ihre europäsichen Konkurrenten, die Kursverluste hinnehmen mussten.

Amsterdam: AEX-Index schließt knapp behauptet

An der Amsterdamer Börse haben die Aktien knapp behauptet geschlossen. Der AEX-Index gab 0,01 % auf 628 Punkte ab. Die Aktien des Kabelanbieters UPC schlossen mit einem Plus von 2,3 % auf 13,72 Euro, nachdem das Unternehmen vor Börsenbeginn mitgeteilt hatte, mit Cisco Technologien für Internet-Sprachanwendungen zu entwickeln.

Wien: ATX-Index beendet Sitzung leicht im Plus

Am Wiener Aktienmarkt sind die Aktien behauptet aus dem Handel gegangen. Der 22 Werte umfassende ATX-Index lag bei Sitzungsende 0,09 % im Plus bei 1 098 Zählern. Interesse in Austrian Airlines (AUA) und Stahltiteln waren Händlern in Wien zufolge die hervorstechendsten Ereignisse am Montag. AUA stiegen um 4,4 % auf 14,10 Euro. Händler begründeten den Kursanstieg mit Gerüchten, wonach durch den Personalwechsel an der Spitze der ÖIAG - Rudolf Streicher tritt als ÖIAG-Chef ab und bringt damit eine Personalrochade in Gang - nun auch bei der AUA ein Führungswechsel anstehe. Zwölf Aktien schlossen mit Aufschlägen, neun gaben Kursgewinne ab und eine beendete den Handel unverändert.

Brüssel: BEL20-Index schließt höher

In Brüssel schloss der Bel20-Index um 0,33 % höher auf 2 969 Punkte. Im Mittelpunkt standen die Aktien von Real Software. Die Aktie legte im Tagesverlauf um mehr als 40 % auf 21,77 Euro zu und beendete den Handel mit einem Abschlag von über 26 Prozent auf elf Euro. Händler und Analysten hatten für die Berg-und Talfahrt keine Erklärung und zeigten sich selbst von der Volatilität des Wertes überrascht.

Stockholm: OMX-Index leichter

Im Vorfeld der für den Freitag erwarteten Geschäftszahlen des Indexschwergewichts Ericsson hat die Stockholmer Börse am Montag leichter tendiert. Händler sagten, Investoren hielten sich in dieser Woche zurück, da auch neben Ericsson Geschäftszahlen anderer großer skandinavischer Unternehmen erwartet würden. Der OMX-Index gab 0,64 % auf 1 099 Zähler ab. Ericsson gaben eine skr auf 115 skr ab.

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