Technologischen Leistungsfähigkeit in Deutschland
Bulmahn: Innovationsmotor auf vollen Touren

Die Wirtschaft habe ihre Investitionen für Forschung und Entwicklung für zukunftsweisende Produkte in den vergangenen drei Jahren um rund 21 Prozent ausgeweitet, sagte Bundesforschungsministerin Bulmahn.

dpa BERLIN. Forschung und Entwicklung für zukunftsweisende Produkte haben nach den Worten von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) in Deutschland «zu neuer Stärke gefunden». So habe die Wirtschaft ihre Investitionen dafür in den vergangenen drei Jahren um rund 21 Prozent ausgeweitet, sagte Bulmahn nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch in Berlin.

Die Ministerin hatte dem Kabinett zuvor einen aktuellen Bericht zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschland vorgelegt. Danach ziehen derzeit auch in forschungsintensiven Wirtschaftszweigen Investitionen und Produktion kräftig an. Große Wachstumsraten werden vor allem in der Biotechnologie und in der Informations- und Kommunikationstechnik erwartet.

Größtes Hemmnis sei allerdings der Mangel an geeigneten Fachkräften, sagte Bulmahn. Einer aktuellen Untersuchung zufolge werden bis Ende nächsten Jahres bis zu 350 000 Spezialisten in der Informations- und Kommunikationsbranche benötigt, davon rund 50 Prozent mit akademischer Ausbildung. Im ersten Halbjahr 2000 konnte fast jede zweite offene Stelle nicht besetzt werden. Dies entspreche 93 000 fehlenden Spezialisten. Für den größten Teil der freien Stellen würden Akademiker benötigt.

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