Teil einer Gesamtstrategie
Güterverkehr der Bahn will Angebot verkleinern

Die Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn (DB) wird ihre Leistungspalette abspecken. "Wir können nicht besser werden, wenn wir unsere Güterverkehrsangebote nicht standardisieren", sagte DB-Cargo-Chef Bernd Malmström der "Financial Times Deutschland" (Montag).

dpa HAMBURG/BERLIN. "Bislang erfüllen wir unseren Kunden fast jeden Wunsch. Damit blockieren wir uns selbst." Ab Herbst plant Malmström daher, ein neues Angebotsprogramm nach "dem Baukastenprinzip" einzuführen. "Nach etwa einem Jahr wollen wir damit durch sein." Bestimmte Zugtypen würden dann nur noch zu fixierten Zeiten fahren, schreibt das Blatt. Geplant seien Regel- und Sonderzüge sowie Verbindungen mit festgelegter Ankunftszeit.

Die Reform der Angebotspolitik sei Teil einer Gesamtstrategie, mit der Malmström die Kostentransparenz des Unternehmens, das im Jahr 2000 bei einem Umsatz von über 4,6 Mrd. Euro Gewinne in Höhe von 49 Mill. Euro schrieb, deutlich erhöhen will. Für 2002 geht Malmström davon aus, mindestens das Vorjahresergebnis zu erzielen.

2001 habe DB Cargo schwarze Zahlen geschrieben. "Allerdings wird der Gewinn etwas kleiner ausfallen als im Vorjahr. Wir haben zwar weniger transportiert, konnten aber den branchenüblichen Margenverfall aufhalten", sagte Malmström. Tatsächlich sei die Güterbahn aber erfolgreicher gewesen als im Jahr 2000, da weniger Bundeszuschüsse für Altlasten geflossen seien. Die Zahl der Mitarbeiter sei um 3 000 gesunken. Im Jahr 2000 arbeiteten noch über 38 500 Menschen bei DB Cargo.

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