Teileinigung nach Ärzte-Streik in Frankreich
Französische Ärzte bekommen mehr Geld

Nach dem massiven Streik der Allgemeinärzte in Frankreich haben sich ein Berufsverband und die staatliche Krankenversicherung CNAM auf eine Anhebung der Honorare geeinigt.

ap PARIS. Eine Konsultation soll ab Februar 18,5 Euro kosten, 5,5 Prozent mehr als bislang. Auch Hausbesuche sollen besser bezahlt werden.

Der größte Verband der praktischen Ärzte, die UNOF, lehnte den Abschluss am Donnerstag umgehend als nicht ausreichend ab. Am Vortag hatten zehntausende Mediziner ihre Praxen geschlossen und die Linksregierung von Premierminister Lionel Jospin drei Monate vor den Wahlen weiter unter Druck gesetzt. Sozialministerin Elisabeth Guigou sprach nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon zwischen der CNAM und dem Verband MG-France von einem bedeutenden Abschluss, der den Ärzten eine Gehaltsanhebung von 350 Euro monatlich bringe.

Vorgesehen ist unter anderem eine Anhebung des Nachtzuschlags um 50 Prozent und eine bessere Bezahlung der Behandlung von chronisch Kranken. Die Krankenversicherung bezifferte die Kosten der Einigung auf 330 Millionen Euro.

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