Teilprivatisierung des größten norwegischen Konzerns
Reges Interesse an Statoil-Aktien

Die Teilprivatisierung des norwegischen Ölkonzerns Statoil ist am Montag auf reges Käuferinteresse gestoßen.

ap OSLO. Bereits in den ersten 40 Sekunden nach Öffnung der Osloer Börse wurden drei Mill. Anteilsscheine gehandelt. Den Ausgabekurs hatte die Regierung auf 69 Kronen (16,8 DM/8,6 Euro) je Aktie festgesetzt. Insgesamt 17,5 % des staatlichen Aktienbesitzes wurden an die Börse gebracht. Die Aktien waren vierfach überzeichnet.

In den ersten Handelsminuten kletterte der Kurs der Statoil-Aktie auf 72 Kronen, ging im Handelsverlauf aber auf 69,50 Kronen zurück. Statoil-Vorstandsvorsitzender Olav Fjell zeigte sich sehr zufrieden mit dem Start. "Das läuft genau so, wie wir es haben wollten", sagte er.

Die Teilprivatisierung ist unter den 4,5 Mill. Norwegern umstritten. Viele warfen der Regierung vor, die "Kronjuwelen" des Landes zu veräußern. Norwegen ist nach Saudi-Arabien der zweitgrößte Erdölexporteur der Erde. Statoil hat weltweit rund 16 400 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Gewinn von knapp 230 Mrd. Kronen. Die Teilprivatisierung soll den Konzern finanziell flexibler machen und ihn in die Lage versetzen, mit anderen Ölunternehmen internationale Allianzen einzugehen.

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