Teilung in einen öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Bereich
Landesbank Hessen-Thüringen gegen Aufspaltung

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Sparkassen sind gegen eine Aufspaltung ihrer Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in einen öffentlich-rechtlichen Teil sowie eine privatrechtliche Bank. Dies bekräftigte der Sparkassen und Giroverband Hessen-Thüringen - am Donnerstag in Frankfurt. Gegen ein solches "Mutter-Tochter-Modell", wie dies bei der WestLB diskutiert wird, werde sowohl von der Sparkassenorganisation als auch den beiden Miteigentümern Hessen und Thüringen abgelehnt, betonte der neue Verbandspräsident Gregor Böhmer.

Neben den Attacken der Brüsseler EU-Kommission gegen die deutsche Sparkassenlandschaft wegen des angeblichen Wettbewerbsvorteils durch die Rückendeckung der öffentlichen Hand müssen sich die Kreditinstitute der Kommunen auch gegen Angriffe der neuen Internet- Banken zur Wehr setzen. "Wir wissen, dass unser Marktanteil in dem kleinen, aber zunehmend an Bedeutung gewinnenden Online-Banking und insbesondere im Brokerage (Wertpapierhandel) zur Zeit weit unter unserem Kundenpotenzial liegt", räumte Böhmer ein. Dieses Manko wollen die Sparkassen mit dem Aufbau eines einheitlichen bundesweiten Angebots begegnen. "Der zentrale Online-Broker zielt insbesondere auf diejenigen Kunden, die ihre Wertpapieraufträge ausschließlich online abwickeln möchten."

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